Bereits kleine Aktionen können viel bewirken! Aus diesem Grund haben wir kreative Ideen für nachhaltiges Marketing gesammelt und mit wertvollen Beispielen ergänzt.
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Diese Aktionen helfen dabei, einen Beitrag für eine bessere Welt zu leisten, aber auch gleichzeitig nachhaltige Produkte oder Dienstleistungen besser zu vermarkten.
Es sollte gelingen, die Aufmerksamkeit deiner Kund:innen auf kreative Weise zu gewinnen und sich von anderen abzuheben. Idealerweise hilft es sogar dabei, nachhaltige Werte zu vermitteln und deine Kund:innen dazu zu inspirieren, sich ebenfalls für Nachhaltigkeit einzusetzen.
Der Begriff Nachhaltigkeitsmarketing (englisch Sustainability Marketing) bezeichnet eine Form des Marketings, welche alle drei Säulen der Nachhaltigkeit (Ökologie, Ökonomie und Soziales) ganzheitlich betrachtet und strukturell einbezieht.
Es bedeutet aber auch genau hinzuschauen, wie über Umweltvorteile gesprochen wird. Durch die EU-EmpCo-Richtlinie gelten (ab 27. September 2026 ) in Österreich und allen weiteren EU-Mitgliedsstaaten strengere Regeln für Green Claims.
Teile Geschichten über die Entstehung deines Unternehmens, die Motivation zur Nachhaltigkeit und die Herausforderungen, die du auf dem Weg überwunden hast. Authentische Geschichten können eine starke emotionale Verbindung zu deinen Kund:innen herstellen und bieten dir neuen Content für Social Media, Blog-Artikel und Co..
Ein anschauliches Beispiel findest du z.B. auf ECOVER.com.
In den 1980ern gegründet, war das Unternehmen eines der ersten, welches ökologische phosphatfreie Waschmittel herstellte. Auf seiner Website teilt das Unternehmen nicht nur die Geschichte, sondern auch Werte, Informationen zu den Inhaltsstoffen der Produkte und gibt Einblicke in die Beschaffungsstrategie und Produktion.
Füge QR-Codes auf Verpackungen oder Werbematerialien hinzu, die zu umfassenden Informationen über die Nachhaltigkeitsbemühungen deines Unternehmens führen.
Unter https://www.qrcode-generator.de/ oder https://goqr.me/de/ findest du kostenlose QR-Code Generatoren.
Bitte nutze den QR-Code nicht dazu allgemeine Umweltaussage wie „umweltfreundlich“ oder „grün“ erst auf einer anderen Seite zu belegen und zu erklären. Wenn du solche Aussagen tätigst, müssen diese lt. EmpCo-Richtlinie bereits auf demselben Kommunikationsmedium klar erkennbar und belegt sein. Der QR-Code eignet sich anschließend für weiterführende Details oder Hintergrundinformationen.
Tipp: Kommuniziere möglichst konkret. Statt allgemeiner Aussagen wie „umweltfreundliche Verpackung“ sind nachvollziehbare Informationen wie „Die Verpackung besteht zu 80 % aus Recyclingmaterial“ viel aussagekräftiger. Wichtig ist natürlich auch immer dass die Angaben stimmt und konkret belegt werden. Dokumentiere also Zahlen und Fakten und achte darauf, immer klar zu machen, worauf sich ein Umweltvorteil tatsächlich bezieht.
Organisiere Wettbewerbe oder Challenges, bei denen Kund:innen beispielsweise Ideen zu Wiederverwendung, Ressourcenschonung oder sozialen Projekten teilen können. Belohne die besten Ideen mit Rabatten oder speziellen Angeboten.
Nachhaltigkeits Tipp: Bei der Planung und Durchführung deiner Aktion solltest du jedoch die Wünsche deiner Zielgruppe nicht aus den Augen verlieren und einen Bezug zu deinem Unternehmen schaffen - ansonsten ist die gewonnene Aufmerksamkeit schnell wieder verpufft.
Ein gelungenes Beispiel ist z.B. Antenne Steiermark: Gemeinsam mit dem Gesundheitsfonds Steiermark und den drei Sportdachverbänden ASKÖ, ASVÖ und Sportunion wurden bei einem kreativen Mitmachprojekt Ideen für mehr Bewegung im Alltag gesucht. Egal ob Verein, Organisation, Einzelperson oder Gruppe - jeder konnte mitmachen und ein Projekt unter Antenne Steiermark einreichen. Für ausgewählte Projekte wurden bis zu 2.000 Euro vergütet. https://www.antenne.at/steiermark/scheine-fuer-vereine-2023
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Du kennst bestimmt eine oder mehrere gemeinnützige Organisationen in deiner Nähe. Kooperiere mit diesen gemeinnützigen Organisationen, um gemeinsam soziale oder ökologische Projekte zu unterstützen.
Zeige, wie ein Teil deiner Einnahmen diesen Projekten zugutekommt oder ermutige deine Kund:innen sich ebenfalls sozial zu engagieren.
Kommuniziere dabei möglichst konkret, was unterstützt wird, in welchem Umfang und wie die Zusammenarbeit genau aussieht. Wenn beispielsweise ein fixer Betrag oder ein bestimmter Anteil des Verkaufspreises gespendet wird, sollte das transparent angegeben werden.
Oft ist weniger mehr! Wähle daher Werbeartikel, die einen echten Nutzen für deine Kund:innen haben, möglichst lange verwendet werden können und zu deinem Unternehmen passen. Wie z.B. Stofftaschen, wiederverwendbare Trinkflaschen oder recycelte Notizbücher.
Zeige in Videos oder Tutorials, wie Kund:innen deine Produkte länger nutzen, reparieren, wiederverwenden oder kreativ aufwerten können. So entstehen hilfreiche Inhalte rund um Ressourcenschonung und Wiederverwendung.
Eines der bekanntesten Beispiele ist IKEA. Mit zahlreichen „Upcycling-Ideen“ zeigt das Unternehmen, wie Kund:innen ihre alten Möbelstücke mit einfachen Mitteln in etwas Neues und Nützliches umwandeln können. So wird etwa aus einer Kommode im Handumdrehen ein trendiges Sideboard.
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Erwäge die Nutzung von Regenwasser oder recyceltem Wasser für bestimmte Zwecke. Regenwasser kann beispielsweise auf Dächern, Straßen und anderen Oberflächen gesammelt werden und später für die Toiletten-Spülung oder zur Bewässerung genutzt werden.
Je nach Betrieb und Einsatzbereich kann Regenwassernutzung so dazu beitragen, den Verbrauch von Trinkwasser zu reduzieren.
Mache deine Arbeitsräume grüner. Dabei spielt es keine Rolle, wie viel Platzt du zur Verfügung hast. Gepflanzt werden kann sowohl drinnen als auch draußen auf dem am Balkon, Garten oder Parkplatz. Wir haben z.B. Erdbeeren auf unserem Fensterbrett.
Studien zeigen dass Pflanzen und eine angenehm gestaltete, naturnahe Arbeitsumgebung das Wohlbefinden, Arbeitsplatzzufriedenheit und teilweise auch Konzentration und Leistungsfähigkeit positiv beeinflussen.
Wir beziehen uns auf eine bekannte Feldstudie mit drei Experimenten in Büros in den Niederlanden und Großbritannien die zeigte, dass begrünte Büros gegenüber sehr „kargen“ Büros bei Arbeitsplatzzufriedenheit, wahrgenommener Luftqualität, Konzentration und Produktivität besser abschnitten.
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Organisiere gemeinsam mit Kund:innen oder Mitarbeiter:innen Pflanzaktionen oder unterstütze regionale Natur- und Umweltprojekte. Solche Aktionen können Menschen zusammenbringen und gleichzeitig konkrete Projekte vor Ort unterstützen.
Achtung: Hier besteht die Gefahr von Greenwashing – wenn die Aktionen nicht authentisch sind und nicht zu deinen Werten passen. Kommuniziere immer genau, was durch die Aktion passiert ist.
Ab 27. September 2026 gelten in Österreich und EU-weit strengere Regeln für Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen. Allgemeine Aussagen wie „umweltfreundlich“, „grün“ oder „klimafreundlich“ dürfen nicht einfach ohne ausreichende Grundlage verwendet werden. Auch darf ein Vorteil eines einzelnen Produktbestandteils oder einer einzelnen Unternehmensaktivität nicht so dargestellt werden, als würde er für das gesamte Produkt oder Unternehmen gelten. Für nachhaltiges Marketing bedeutet das vor allem: konkreter kommunizieren, Aussagen belegen und klar sagen, worauf sich ein Umweltvorteil tatsächlich bezieht.
Wir wünschen dir viel Spaß bei der Umsetzung der kreativen Ideen. Vielleicht konnten wir dich auch dazu inspirieren, deine eigenen kreativen, Ideen für soziale Projekte oder zum Schutz der Umwelt zu entwickeln.
Wenn du Unterstützung bei der Planung und Umsetzung benötigst, freuen wir uns über deine Anfrage.
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